333 jährige Wallfahrt nach Altötting

In 5 Tagen 160 km im Gebet, Mediation und lustiger Geselligkeit. Ich ging bewusst alleine nach Altötting ich finde es stellt eine weitere Hürde da.

 

Zum unseren Glück war diese Wallfahrt ein Jubiläums Jahr!

Zum 333 mal gingen die Oberpfälzer nach Altötting. 3 - DIE ZAHL GOTTES

UND DIE DREIEINHEIT. Durch das dreimalige Vorkommen werden die Bedeutungen der 3 auf das Optimum verstärkt.

 

Die Gebete, das gemeinsame Singen, das Schweigen sowie die Gleichnisse halfen mir die Schmerzen zu ertragen, der Zusammenhalt in der Gruppe wuchs von Kilometer zu Kilometer und es entstanden auch neue Freundschaften wo ich glaube so nie entstanden wäre in einer geschlossenen Community.

 

Eine Wallfahrt setzt einen auf null zurück, auf das wesentliche im Leben als Mensch, es war ein tolles Erlebnis wo ich jeder Zeit wieder machen würde!

 

Danke an die Organisatoren & Helfer eine Meisterleitung!!!

(Bei Interesse unter: Oberpfälzer Fußwallfahrt.)

 

"Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!" 2. Korinther 13,13


1 Tag; Parsberg nach Eichelberg über Daßwang 15 km

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Zur ersten Etappe.


2 Tag; Eichelberg (Mariensäule) nach Rohr 47 km

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Zur zweiten Etappe.


3 Tag; Rohr nach Landshut 33,8 km

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Zur dritten Etappe.


4 Tag; in Bearbeitung!


Durch Übernahme der Kultur der jüdischen Reisen nach Jerusalem zu den Zeiten der Pilgerfeste, und in deren Abwandelung reisten auch Christen seit dem frühen Mittelalter zu den heiligen Stätten. Christliche Wallfahrten dienen etwa als Bußwerk, um geheilt zu werden oder in besonderen Anliegen zu beten.

 

Das Wallfahrtswesen wurde auch von Seiten der Herrscher geregelt und geschützt. Aus dem 12. Jahrhundert sind Schutzbestimmungen für Pilger zu Olav dem Heiligen in Nidaros überliefert. 1164 fertigte König Magnus Erlingsson einen Privilegienbrief für die Wallfahrer nach Nidaros aus. Papst Coelestin III. bekräftigte diesen Privilegienbrief, als er am 15. April die Rechte der norwegischen Kirche festlegte. In schwedischen Landschaftsgesetzen war ein Aufschub für Diebstahlsklagen, Grundbesitzstreitigkeiten, Eidespflichten bis zur Rückkehr des Pilgers angeordnet.

 

Am Beginn einer Wallfahrt steht häufig ein Aussendungsgottesdienst, meist eine Heilige Messe oder auch ein Wortgottesdienst.

Man musste nicht unbedingt selbst pilgern, man konnte auch andere für sich gegen Bezahlung pilgern lassen. Die Pilgermarken vom Zielort sollten belegen, dass der Beauftragte tatsächlich dort gewesen war. Dies wurde durch Fälschungen oft unterlaufen.

 

Die Pilger hatten eine spezielle Tracht: Langer Mantel, breitkrempiger Hut, Pilgertasche, Trinkflasche und Pilgerstab.Das Beherbergen von Pilgern zählte zu den Werken der Barmherzigkeit und gab an den Segensfrüchten der Wallfahrt Anteil. Die Einkünfte durch die Pilger kamen den Durchreiseländern, den Ritterorden (die Schutz verkauften) und den Orten der Pilgerreiseziele zugute (vergleichbar den Einnahmen, die heute von Touristen ausgehen). Auch die jeweiligen kirchlichen Institutionen erzielten nicht unwesentliche Einnahmen.

 

Große Wallfahrtskirchen hatten spezielle Einrichtungen für Kranke, die bei den Reliquien Heilung suchten. So entwickelten sich Hospitäler und daraus schließlich regelrechte medizinische Zentren. Archäologische Forschungen bei der Wallfahrtskirche in Æbelholt (Dänemark) zeigten, dass sich dort eines der fortschrittlichsten medizinischen Behandlungszentren mit chirurgischen Operationen entwickelt hatte. Die am Ort entstandenen Wunderberichte erwähnen darüber nichts.

 

Es finden bis heute traditionelle Wallfahrten statt, anlässlich derer sonst nicht sichtbare oder zugängliche Reliquien den Gläubigen gezeigt werden. Beispiele sind die alle sieben Jahre stattfindende Aachener Heiligtumsfahrt, zu der die Aachener Heiligtümer aus dem Marienschrein des Aachener Dom geholt werden, die in unregelmäßigen Abständen stattfindenden Wallfahrten zum Heiligen Rocknach Trier und die Wallfahrt ins Kloster Andechs. Große Bedeutung haben auch Wallfahrten zu Gnadenbildern oder Erscheinungen u. ä. der Jungfrau Maria, wie etwa Altötting, Fátima oder Lourdes. Einen Wallfahrtsort wie Sayn mit dem Armreliquiar des hl. Apostels Simon Zelotes suchten bei Wallfahrten wie der von 1509 an die 22.000 Wallfahrer auf.

 

Es gibt Zehntausende christliche Pilgerstätten. Die weltweit größten jährlichen Wallfahrten finden zur Basilika der Jungfrau von Guadalupe (ca. 20 Mio. Pilger) und zu den Pilgerstätten Roms (ca. 18 Mio. Pilger) statt. Weitere bedeutende Wallfahrtsstätten sind San Giovanni Rotondo in Italien (ca. sieben Mio. Pilger), Aparecida in Brasilien (ca. acht Mio. Pilger), Lourdes in Frankreich (ca. 5 Mio. Pilger), Tschenstochau in Polen (ca. 4-5 Mio. Pilger), Fátima in Portugal, Padua in Italien, Assisi in Italien, Santiago de Compostela in Spanien, Mariazell in Österreich und Loreto in Italien. Ein bekanntes Wallfahrtsziel der anglikanischen Kirche ist das Grab des hl. Thomas Becket in Canterbury. 

Zitatangabe

Seite „Wallfahrt“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 28. Mai 2018.

URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wallfahrt&oldid=177833846 (Abgerufen: 1. Juni 2018)


 

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